MachPlan Ratgeber

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Sichtschutz-Pfosten: Stückzahl ist noch keine Fundamentplanung

Geschlossene oder halbgeschlossene Felder bieten dem Wind große Angriffsflächen. Deshalb lässt sich aus Höhe und Pfostenzahl keine pauschale Fundamenttiefe ableiten.

Wind wirkt auf Fläche und Hebel

Ein hohes, blickdichtes Feld leitet Windkräfte über Halter und Pfosten in die Verankerung. Höhe, Durchlässigkeit, Feldbreite, Böen und Geländelage beeinflussen diese Lasten gemeinsam.

Eine allgemeine Fundamenttiefe ohne System, Boden und Standort wäre deshalb Scheingenauigkeit. Maßgeblich sind Herstellerunterlagen und die Anforderungen am konkreten Einbauort.

Einbetonieren und Aufschrauben sind unterschiedliche Systeme

Einbetonierte Pfosten brauchen eine geeignete Gründung und Wasserführung. Aufgeschraubte Fußplatten benötigen einen ausreichend tragfähigen Untergrund, passende Randabstände und zugelassene Befestiger.

Terrassenplatten, dünne Mauerkronen oder unbekannte Alt-Fundamente sind nicht automatisch geeignet. Sichtbare Stabilität ersetzt keinen Nachweis für die neuen Lasten.

Pfostentypen vor der Bestellung trennen

Zwischenpfosten nehmen Felder auf beiden Seiten auf. End-, Eck- und Torpfosten können andere Profile, Abdeckungen oder Verstärkungen benötigen.

Erstelle aus dem Streckenplan eine Positionsskizze und ordne jedem Punkt seinen Systemartikel zu. Prüfe dabei auch Kappen, Halter, Distanzteile und Korrosionsschutz.

Geprüfte Ausgangspunkte

Quellen und weiterführende Hinweise

Nachvollziehbarkeit

Wie MachPlan rechnet, Annahmen kennzeichnet und Grenzen behandelt, erklären wir in der Methodik.

Wichtige Grenze

Diese Seite liefert keine Statik und keine Fundamentabmessung. Bei exponierter Lage, unsicherem Bestand oder hohen geschlossenen Feldern ist eine fachkundige Prüfung erforderlich.

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